Ein Hund ein Menschenfreund

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In der St. Josephs-Kirche in Münster an der Hammer Straße sind im Chorraum einige Reliefs angebracht, die wohl aus der Gründungszeit der Kirche vor 100 Jahren stammen. Ich blicke oft auf diese Bilder, ganz besonders auf den Hund, der als treuer Beschützer seines Herrn dasitzt. Die Geschichte, die dargestellt ist, ist ziemlich unbekannt. Sie erzählt von Rudolf von Habsburg, der wohl auf der Jagd war – deswegen der Jagdhund -, als ihm ein Priester entgegen kam, der auf dem Weg zu einem Kranken war; Man er kennt das an der liturgischen Kleidung des Priesters. Er trägt ein Ziborium mit der hl. Kommunion, um den Kranken die eucharistischen Gaben zu bringen. Rudolf von Habsburg steigt vom Pferd und kniet nieder und bietet dem Priester an, er möge auf dem Pferd reitend seinen Weg fortsetzen – eine Demutsgeste vor dem Allerheiligsten. Einige Personen auf dem Bild sind Zeugen dieses Ereignisses.

Und eben auch der Hund mit seinem treuen Blick. Mir gefällt der Hund, und da ich kürzlich ein sehr nettes Buch über Hunde mit vielen Fotographien gekauft habe, möchte ich Ihnen ein paar Aussprüche über Hunde weitergeben:

… und viele andere nette Zitate befinden sich in dem Lesebuch für Hundefreunde im Garant-Verlag.

Berühmt ist auch der Ausspruch von Bernard Shaw: Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich meinen Hund. Das ist ein bisschen dunkel, heiterer ist vielleicht das Wort von Friedrich Schiller, man solle den Hund bellen lassen; denn singen kann er nicht.